Vorbild für Inklusion

TUNRW: VORBILD FÜR INKLUSION

Para Referentin Cennet Öztop begrüßt Delegation aus Süd Korea

Wie Inklusion im Sport funktioniert, hat TUNRW Para Referentin und Vizepräsidentin ETSSV e. V.  Cennet Öztop in Hamm vorgemacht. Elf Stunden Flug hat das zehnköpfige südkoreanische Komitee des Nationalen Paralympischen Verbandes aus Seoul auf sich genommen, um sich einen Eindruck von der Inklusionsarbeit der Vereine und des Verbandes der Taekwondo Union NRW e. V. vor Ort zu machen.  Vorsitzender des südkoreanisch Nationalen Paralympischen Komitees San Duk Kim bezeichnete Deutschland beim Thema Inklusion als Vorbild für Süd Korea. „Wir sind hier, um un etwas abzuschauen und das Gelernte in unserem Land den Menschen weiterzugeben.“ San Duk Kim ist ehemaliger National-Rollstuhl-Basketballspieler und ist ständig daran interessiert, den Menschen mit Behinderung in seinem Heimatland zu fördern. Bevor es in die am Stadtteilzentrum Hamm Norden angrenzende Turnhalle der Johannesschule ging, begrüßte Bezirksvorsteherin Erzina Brennecke die südkoreanischen Gäste. „Inklusion beginnt im Kopf von jedem einzelnen“, betonte Erzina Brennecke für das Engagement und Zusammenarbeit von Vereinen und Sportverbänden. „So ein Besuch ist immer auch ein miteinander lernen!“.  Süd Korea ist für TUNRW Vize-Vorsitzenden Meinolf Lütteken kein unbekanntes Land. Bereits viermal habe Meinolf Lütteken Süd Korea bereist und seine sportlichen Erfolge als Deutschlands ersten Vize Weltmeister 1975 in Seoul errungen.

In der Turnhalle stellt Para Referentin Cennet Öztop den Gästen Ihres Vereines, der seit zehn Jahren besteht und Inklusiven Breitensport und die Fachsportart Taekwondo betreibt. Menschen mit und ohne  körperlichen und / oder geistigen Einschränkungen trainieren hier wertschätzend und zielstrebig zusammen. Ganz aktuell ist die Kooperation mit dem Blindenverein Hamm und Ahlen mit großer Zustimmung aller Mitglieder entstanden.  TUNRW Referent KR-Technik Jin Kun Baek begrüsste die südkoreanische Delegation in Ihrer Muttersprache und übersetze Dialoge und Austausch zusätzlich zu zwei weiteren Dolmetschern.

Die südkoreanischen Gäste stellten Ihren Inklusionssport den angereisten Sportlern aus NRW in einem einstündigen Training vor. Anschließen referierte Para Referentin Cennet Öztop eine Inklusive Kampfkunst/-sport Trainingsstunde. Die Sportlerinnen und Sportler und Zuschauer zeigten Begeisterung und applaudierten nach den jeweiligen Trainingseinheiten den südkoreanischen Gästen und der Para Referentin Cennet Öztop lautstark zu.

Mit Trainingsabschluss lud der Gastgeber ETSSV e. V. Hamm die Delegation und alle Teilnehmer und Zuschauer zum Buffet in die angrenzende Vereinsräumlichkeit ein.  Der Wunsch einer nachhaltigen und fruchttragender Kooperation zwischen dem Vorsitzenden San Duk Kim und Para-Referentin Cennet Öztop solle beiden Verbänden positive Erfahrungen bringen.